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V wie Vendetta

January 5, 2013
von Alan Moore (Text) und David Lloyd (Zeichnungen)

von Alan Moore (Text) und David Lloyd (Zeichnungen)

(Ich tu mich wahnsinnig schwer mit den Kategorien und der Sidebar bei wordpress).  Dennoch ein paar Bemerkungen zum ersten Buch 2013.  Beschafft habe ich es mir über den Lieferdienst des Verbundes der Öffentlichen Bibliotheken Berlins VÖBB, der mein jeweiliges Wunschbuch bis fast vor die Tür liefert – nämlich bis in die ca 220m entfernte Kiezbibliothek.   Ich komm so an komplette Staffeln von Serien oder graphic novels, die ich eigentlich nicht kaufen möchte.  In diesem Jahr hab ich den guten Vorsatz, möglichst wenig Geld für Bücher auszugeben.  Ich lese, was ich schon habe, womit ich den kindle bestückt habe und auch noch zu lesende Bücher, die im Wartestau liegen. Und – ich hab die öffentlichen Bibliotheken wiederentdeckt.

Auf V wie Vendetta bin ich  über die Kaltmamsell gekommen, deren Blog immer wieder inspirierende Tipps aufweist.  3 Sitzungungen brauchte ich für das Buch, immerhin so 280 Seiten dick.  Ich fand die Zeichnungen beeindruckend, schwarz- weiß (es gibt auch eine farbige Version), praktisch ohne Linien, alles besteht aus Licht und Schatten.  Das machte es mir manchmal schwer, die Bilder zu erkennen oder die Figuren zu identifizieren bzw. zu unterscheiden, passte aber durchaus zu der nur düsteren Story, einer Dystopie (- hab ich jetzt gelernt. Die Autoren haben die  Geschichte um den Anarchisten V während der Thatcher-Zeit entwickelt.   Es gibt die totale Überwachung, einen diktatorischen Staatsapparat und grausige Umerziehungslager, wenig Hoffnung, auch nicht eigentlich ein Happy End.

“Orwell, Huxley, Thomas Disch, Judge Dredd, Harlan Ellisons “Repent, Harlequin!” Said the Ticktockman.” “Catman” and Prowler in the City at the Edge of the World” vom gleichen Autor.  Vincent Prices Dr. Phibes und

Theatre of Blood.  David Bowie, The Shadow. Night Raven. Batman. Fahrenheit 451, Die Sories der New Worlds Science-Fiction-Schule.  Max Ernsts Gemälde “Europa nach dem Regen”  Thomas Pynchon. Die Atmosphäre britischer Filme über den Zweiten Weltkrieg.  The Prisoner. Robin Hood. Dick Turpin… In alldem gab es Elemente, die ich zu nutzen beabsichtigte….”(Alan Moore , 1983 )

Der Zeichner David Lloyd hat eng mit dem Autor zusammengearbeitet.  Er hat darauf bestanden, auf Denkblasen oder Soundeffekte zu verzichten.  Dadurch liest sich die Geschichte sehr hart und direkt.

“Manchen Figuren fehlte das Gesicht, obwohl ich jede Nuance ihres Verhaltens vor dem geistigen Auge sehen konnte.  Dave und ich arbeiteten diese feinen Details unter uns aus.  Oftmals borgten wir das Gesicht eines Schauspielers, der für den Part angemessen wäre… in vielerlei Hinsicht war es wie das Casting bei einem Film.  Viele andere Charaktere bezog Dave dagegen aus seiner eigenen, lebhaften Fantasie, gestützt auf meine Notizen.” (Alan Moore, 1983)

Fazit:  hat sich gelohnt, das Buch zu lesen und zu sehen und zu erfahren, wo die “anonymous”-Maske eigentlich herkommt.

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From → Was ich so lese

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